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Bestandsaufnahme für Maßnahmen zum passiven Schallschutz in Bremerhaven-Nord

Schallschutzfenster und -lüfter bringen deutliche Besserung der Lärmsituation – Haus- und Wohnungs-eigentümer entscheiden über Teilnahme am Programm
Hannover, 19.02.2010 (BA)

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ beginnt die Bahn mit den Arbeiten für den passiven Schallschutz in Bremerhaven-Nord. Der südliche Teil bis zur Schiffdorfer Chaussee/An der Mühle wird bereits bearbeitet. Dabei können die betroffenen Häuser und Wohnungen schalldichte Fenster und Lüfter erhalten; in Einzelfällen kann auch eine Dämmung der Außenfassaden und Dächer vorgenommen werden. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung wurden entlang der Bahnlinie zum Seehafen über 700 Gebäude und Wohnungen mit Grenzwertüberschreitungen ermittelt, die vor 1974 erbaut wurden und somit nach der Richtlinie zur Lärmsanierung förderfähig sind. Das Ingenieurbüro CS-Plan GmbH aus Berlin wurde von der Bahn mit der Planung der Maßnahmen beauftragt.

Aktuell werden die Teilnahmeanträge für das Programm an die Eigentümer versandt. Nach Rücklauf der Unterlagen wird durch das Ingenieurbüro ein Ortstermin vereinbart, da zur genauen Beurteilung der Lärmsituation in den Häusern und Wohnungen eine Besichtigung der Räume erforderlich ist. Im Anschluss erstellt das Ingenieurbüro eine für den Eigentümer kostenlose schalltechnische Objektbeurteilung, die eine Aufstellung der förderfähigen Maßnahmen nebst Kostenschätzung enthält. Auf Basis dieser Unterlagen entscheidet der Eigentümer über die Umsetzung. Die Kosten der passiven Maßnahmen werden zu 75 Prozent vom Bund übernommen. Die restlichen 25 Prozent hat der Eigentümer selbst zu tragen, da durch die Lärmsanierung eine Wertsteigerung des Gebäudes erzielt wird. Die Bahn plant, die Umsetzung der passiven Maßnahmen in Bremerhaven-Nord bis 2012 abzuschließen.

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