Bombardier-Projekt „Grüner Zug“ für nordische Länder 
Berlin/Stockholm, 07.08.08 (BA)
Die schwedische Eisenbahnverwaltung Banverket und Bombardier Transportation haben heute gemeinsam mit weiteren Partnern die Ergebnisse ihres Projekts Gröna Tåget („Grüner Zug“) bei einer Testfahrt von Västerås nach Stockholm vorgestellt. Das Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekt Gröna Tåget wurde 2005 gestartet und soll bis 2010/2011 laufen. Das Bahnforschungsprogramm, das auf einen BOMBARDIER REGINA-Zug zurückgreift, zielt auf die Entwicklung einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeitszügen ab, welche die besonderen technischen und verkehrstechnischen Voraussetzungen in Skandinavien erfüllen. Einzigartig ist der Gröna Tåget außerdem durch seine Ausrüstung mit Komponenten der neuen BOMBARDIER ECO4-Technologien, die die Zugleistung optimieren und für einen energiesparenden Betrieb sorgen.
Zurück zu allen Pressemitteilungen PressemitteilungenDas schwedische Projekt ‚Grüner Zug‘ zeigt die Zukunft der Hochgeschwindigkeitszüge in den nordischen LändernNiedrige Auflösung 52 KBHohe Auflösung 1.7 MB 7 August, 2008 – Berlin Transportation Gröna Tåget wurde für umweltfreundliches und wirtschaftliches Reisen mit Hochgeschwindigkeit entwickelt Die schwedische Eisenbahnverwaltung Banverket und Bombardier Transportation haben heute gemeinsam mit weiteren Partnern die Ergebnisse ihres Projekts Gröna Tåget („Grüner Zug“) bei einer Testfahrt von Västerås nach Stockholm vorgestellt.
Das Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekt Gröna Tåget wurde 2005 gestartet und soll bis 2010/2011 laufen. Das Bahnforschungsprogramm, das auf einen BOMBARDIER REGINA-Zug zurückgreift, zielt auf die Entwicklung einer neuen Generation von Hochgeschwindigkeitszügen ab, welche die besonderen technischen und verkehrstechnischen Voraussetzungen in Skandinavien erfüllen. Einzigartig ist der Gröna Tåget außerdem durch seine Ausrüstung mit Komponenten der neuen BOMBARDIER ECO4-Technologien, die die Zugleistung optimieren und für einen energiesparenden Betrieb sorgen.
Per Kyhle, Senior Technical Strategist von Banverket, kommentiert: „Die Hauptziele des Projekts bestehen darin, den Energieverbrauch um 20 bis 30 Prozent zu reduzieren, Reisezeiten zu verkürzen und die Betriebskosten zu senken. Wir wollen einen möglichst schnellen und effizienten Betrieb unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur erreichen, was bedeutet, dass wir uns oft eingleisige Strecken mit Güter- und Regionalzügen teilen müssen. Die Tests haben gezeigt, dass unsere Ziele realistisch sind. Wir haben große Fortschritte bei der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Schiene im Vergleich zu anderen Verkehrsarten erreicht.“
Ein Aspekt der erhöhten Wettbewerbsfähigkeit sind kürzere Reisezeiten. So wird das Hochgeschwindig-keitskonzept des Gröna Tåget die Fahrzeit von Stockholm nach Göteborg um 15 Minuten verkürzen. Der REGINA Testzug hat am 23.07.2008 mit 295 km/h einen neuen schwedischen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Die heutige Testfahrt mit dem REGINA-Zug war auch das Debüt für die ECO4-Technologien von Bombardier, ein Portfolio innovativer Produkte und Technologien, die Bahnbetreibern leistungsstarke, umweltschonende und wirtschaftliche Leistung bieten.
„Dieses Projekt zeigt, warum wir bei Bombardier Transportation denken, dass das Klima tatsächlich reif für Züge ist. Die gemeinsame Arbeit beweist, dass unser ‚Grüner Zug‘ nicht nur das richtige Fahrzeug für den Betrieb in Skandinavien ist, sondern gleichzeitig auch für eine neue Generation von energiesparenden Hochgeschwindigkeitszügen im Sinne nachhaltiger Mobilität steht. Unsere maßgeschneiderten ECO4-Technologien können die Leistung einer jeden Flotte erhöhen, wie wir heute bewiesen haben“, so Klas Wahlberg, Chief Country Representative von Bombardier Transportation Schweden.
Der Gröna Tåget wurde speziell für den Einsatz unter den oft rauen Witterungsbedingungen in Skandinavien entwickelt. Der umgebaute Zug zeichnet sich durch bessere Leistungen bei höheren Geschwindigkeiten aus, ist dabei sicherer und hinterlässt einen geringeren Streckenverschleiß. Besondere Aufmerksamkeit galt den Drehgestellen, die „gleisfreundlich“ sind (einzigartige passive Selbstlenkung). Zu den Vorteilen der gleisfreundlichen Drehgestelle zählen eine höhere Laufruhe, niedrigere Reibungskräfte und geringerer Rad-Schiene-Verschleiß auf der kurvenreichen Strecke. Der Zug ist mit einer aktiven seitlichen Federung für mehr Fahrgastkomfort und breiteren Wagenkästen für mehr Sitzmöglichkeiten ausgestattet. Außerdem ist der Zug für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Er verfügt über Traktionsmotoren (davon zwei Permanentmagnetmotoren) an sechs Achsen und über einen Stromabnehmer für höhere Geschwindigkeiten bei vorhandener Oberleitung.
Zu den Partnern des Projekts „Grüner Zug“ gehören: Das schwedische Royal Institute of Technology (KTH), die Chalmers University of Technology, Konstfack (University College of Arts, Crafts and Design), die schwedische Governmental Agency for Innovation Systems (Vinnova), das schwedische National Road and Transport Research Institute (VTI), AB Transitio, Branschföreningen Tågoperatörerna, SJ AB, Svenska Tågkompaniet AB, Interfleet Technology AB und Transrail Sweden AB.