In der Nacht zum 1. Oktober 1989 machten sich insgesamt fünf Sonderzüge vom Prager Vorort-Bahnhof Liben in den Bayerischen Grenzort Hof auf. An Bord Tausende Flüchtlinge aus der Botschaft. Die Züge passierten nochmals das DDR-Gebiet jedoch ohne Stops. Trotz alledem formierten sich überall entlang der Routen zahlreiche Protest-Aufmärsche und begannen so eine friedliche Revolution die in die Geschichte eingehen sollte.
20 Jahre später, am 1. Oktober 2009 fährt abermals ein 'Zug der Freiheit'. Dieser Sonderzug macht u.a. Stop in Dresden, Freiberg, Chemnitz, Plauen und Gutenfürst. Mit einem Fest wird er dann im Bahnhof Hof erwartet. An Bord des Zuges befand sich heute auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der sich die rollende Ausstellung zur friedlichen Revolution anschaute.
Einfahrt des 'Zuges der Freiheit' in den Bahnhof Dresden.
Bildquelle: Kai Michael Neuhold (AP)