Archiv für Januar 2012
Geplante Baumfällungen im Schlossgarten: Rechtliche Sicherheit statt Druck und Eile
BUND reicht Begründung zum Eilantrag ein
Mannheim/Stuttgart, 31.01.2012 (BA/gm)
Am gestrigen Montagabend reichte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, die Begründung für seinen Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Aufhebung des Baumfällverbots im Stuttgarter Schlossgarten ein. Diesen Beitrag weiterlesen »
Dieb bestiehlt Zugbegleiter im ICE nach Berlin
Leipzig, 31.01.2012 (BA/kmn)
Ein Taschendieb hat gestern Mittag im ICE auf der Fahrt von Leipzig nach Berlin die Geldbörse des Zugbegleiters gestohlen. Ein Polizist aus Bayern, der ebenfalls im Zug saß, nahm den Dieb vorläufig fest.
Gegen 12 Uhr bemerkte der 45-jährige Bahnmitarbeiter den Verlust seines dienstlichen Portemonnaies. Darin befanden sich etwa 145 Euro Bargeld. Er bat daraufhin den im Zug befindlichen Polizeibeamten aus Bayern um Hilfe. Diesem war der Langfinger bereits dadurch aufgefallen, dass er mehrmals kurz hintereinander die Toilette nutzte.
Auf der Zugtoilette fand der Beamte die entwendete Brieftasche samt dem Geld, dass der 30-jährige Mann aus Serbien dort gut versteckt hatte. Er nahm den Dieb vorläufig fest und übergab ihn am Bahnhof Berlin-Südkreuz den bereits informierten Bundespolizisten. Diese leiteten ein Strafverfahren gegen den polizeibekannten Mann ein.
ÖBB dementiert mutwillige Erhöhung der ‚Schienenmaut‘
Die Aussendung des Mitbewerbs entspricht in mehrfacher Hinsicht nicht den Tatsachen. Es ist absurd zu behaupten, eine Erhöhung der „Schienenmaut“ geschehe, um den Mitbewerber zu schädigen.
Wien, 31.01.2012 (BA/kmn)
Das Infrastrukturbenützungsentgelt (IBE) im Personenverkehr liegt in Österreich im EU-Vergleich im unteren Mittelfeld. Dieses liegt deutlich unter den Entgelten etwa des französischen und des deutschen Fernverkehrs. Das IBE setzt sich zusammen aus den Zug-Kilometer und dem Bruttotonnen-Kilometerpreis.
Es wurde sowohl für 2011 als auch für 2012 um lediglich 2,5 Prozent angehoben – also unter der Inflationsrate. Darüber hinaus gibt es noch das Stationsentgelt. Auch das ist im internationalen Vergleich sehr nieder – es beträgt bei jenen Stationen, die von Fernverkehrszügen angefahren werden (betrifft also jene Stationen, die für die Westbahn Management GmbH interessant sind), nur rund ein Zehntel der Gebühren in Deutschland (s. Beispiele unten).
Selbstverständlich trifft eine Erhöhung des Schienenbenützungsentgelts und des Stationsentgeltes sämtliche Eisenbahnverkehrsunternehmen gleichermaßen – d.h. die ÖBB-Personenverkehr AG auf der Westbahn im gleichen Ausmaß wie die Westbahn Management GmbH. Die ÖBB-PV AG hat die Erhöhungen selbstverständlich in vollem Ausmaß mit zu tragen.
Chemnitz: Beim Schwarzfahren erwischt
Chemnitz, 31.01.2012 (BA/kmn)
Am 30.01.2012 gegen 20:30 Uhr wurde ein junger Mann (33) von der Bundespolizei wegen des Verdachts des Schwarzfahrens kontrolliert. Es bestätigte sich, dass er keinen Fahrschein für seine Fahrt von Leipzig nach Chemnitz gelöst hatte.
Nicht schlecht staunten die Beamten später im Revier auf dem Hauptbahnhof Chemnitz, da es nicht die erste Schwarzfahrt war. Diese wird zu den bereits 400 bestehenden Delikten des Erschleichens von Leistungen dazu kommen.
Basel erteilt Bombardier den größten Auftrag in 116-jähriger BVB-Geschichte
Berlin, 31.01.2012 (BA/gm)
Bombardier Transportation hat einen Vertrag über die Lieferung von bis zu 60 BOMBARDIER FLEXITY Straßenbahnen mit den Baseler Verkehrsbetrieben (BVB) unterzeichnet. Der Verwaltungsrat der BVBist der Empfehlung der Geschäftsleitung gefolgt und hat sich einstimmig für die Erteilung des größten Beschaffungsauftrages in der 116-jährigen Geschichte des Unternehmens an Bombardier entschieden. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 222 Millionen Schweizer Franken (184 Millionen Euro / 241 Millionen US-Dollar). Mit der Entscheidung für FLEXITY Straßenbahnen aus dem Hause Bombardier hat die BVB eine bewährte Plattform gewählt, die speziell für die Bedürfnisse von Basel weiterentwickelt wurde und die kulturelle Vielfalt der Stadt widerspiegelt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bundesregierung billigt Rückbau des Bahnknotens Stuttgart
Berlin, 31.01.2012 (BA/gm)
„Die Bundesregierung macht hier mal wieder eines deutlich: Sie unterstützt mit allen Mitteln die Bahn dabei, dieses mit vielen planerischen, baulichen, verkehrlichen und rechtlichen Mängeln ausgestattete Projekt durchzuziehen. Dabei argumentiert sei vielfach an der Kritik am Stresstest vorbei, indem Argumente der Bahn einfach wiederholt werden, die schon nachvollziehbar entkräftet wurden. Sie verletzt damit sowohl ihre aktienrechtliche Aufsichtspflicht als auch die grundgesetzliche Verpflichtung, beim Ausbau und Erhalt des Schienennetzes den Verkehrsbedürfnissen Rechnung zu tragen.“ so Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Stuttgart 21 – Richtlinienkonformität des Stresstests und fraglicher Rückbau von Bahn-Infrastruktur“. Diesen Beitrag weiterlesen »
Tarifabschluss der GDL bei der Nord-Ostsee-Bahn
Frankfurt a. M., 31.01.2012 (BA/gm)
Nach 2.350 Stunden Streik haben die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) am heutigen Dienstag in Berlin einen Haustarifvertrag abgeschlossen. Das war der längste Arbeitskampf in der Geschichte der GDL. Das Tarifniveau liegt nun bei rund 99 Prozent der inhaltsgleichen Rahmregelungen, die heute schon für 97 Prozent aller 26.000 Lokomotivführer in Deutschland gelten. Bisher lag das Tarifniveau durchschnittlich acht Prozent darunter. „Der Tarifabschluss ist somit ein tragfähiges Ergebnis“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Diesen Beitrag weiterlesen »
Baden-Württemberg hat Nachholbedarf bei Verkehrsinfrastruktur
Stuttgart, 31.01.2012 (BA/gm)
Baden-Württemberg hat die Bundesregierung zu einem stärkeren finanziellen Einsatz für die Verkehrsinfrastruktur im Südwesten aufgefordert. „Der vorgesehene Mitteleinsatz für das Schienennetz ist bei weitem nicht ausreichend. Mangelhaft ist aber auch die Finanzierungsperspektive beim Bundesfernstraßenbau“, schreibt Minister Winfried Hermann in der Stellungnahme des Landes zum Investitionsrahmenplan (IRP) 2011-2015 von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Außerdem werde der Straßenverkehr noch immer deutlich stärker gefördert als die Schiene. Für den Straßenbau stehe im IRP bundesweit ein Investitionsvolumen von fast 25 Milliarden Euro zur Verfügung, für den Verkehrsträger Schiene seien es dagegen nur 20,6 Milliarden Euro, erklärte Minister Hermann am heutigen Dienstag (31.01.2012) in Stuttgart. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Deutsche Bahn nimmt modernisierte Strecke der Unstrutbahn in Betrieb
Ab 1. Februar 2012 wird der Zugverkehr zwischen Naumburg (Saale) Ost und Wangen wieder aufgenommen • Roßbach und Freyburg stehen den Reisenden ab 1. März 2012 zur Verfügung
Leipzig / Naumburg, 31.01.2012 (BA/kmn/gm)
Nach rund viermonatiger Sperrpause nimmt die Burgenlandbahn am morgigen Mittwoch auf der modernisierten Strecke Naumburg (Saale) Ost–Naumburg (Saale)–Freyburg (Unstrut)–Nebra–Wangen wieder ihren regulären Zugverkehr mit Triebwagen im Stundentakt auf.
Das Land Sachsen-Anhalt, die DB AG sowie Bund und Kommunen investieren gemeinsam insgesamt neun Millionen Euro in die Modernisierung der 32 Kilometer langen Eisenbahnstrecke. Rund vier Millionen Euro davon steuert das Land bei. Ziel der Arbeiten war es, die Saalebrücke zwischen Naumburg (Saale) und Roßbach zu erneuern und zahlreiche weitere Modernisierungsarbeiten auf dem Streckenabschnitt und an den Verkehrsstationen zwischen Naumburg (Saale) Ost und Wangen zu realisieren.
Thales und Balfour Beatty Rail erhalten 400-Millionen-Auftrag
Modernisierung der dänischen Eisenbahn-Signaltechnik
Stuttgart/Kopenhagen, 31.01.2012 (BA/gm)
Das dänische Eisenbahninfrastruktur-Unternehmen Banedanmark hat einem Konsortium, bestehend aus Thales und Balfour Beatty Rail, einen Auftrag über 400 Millionen Euro für die Installation eines hochmodernen europäischen Eisenbahn-Signalsystems quer durch Jütland erteilt. Die Modernisierung der rund 1.200 km langen Bahnstrecke – das sind rund 60 Prozent des gesamten dänischen Schienennetzes – ist einer der größten Signaltechnik-Aufträge, die jemals vergeben wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »
125 Jahre Höllentalbahn: Bahn feiert im Sommer das Jubiläum der Bahnstrecke
Fotowettbewerb mit attraktiven Preisen als Auftakt • Einsendeschluss 21. Mai 2012 • Jubiläumsfest am 24. Juni
Stuttgart, 31.01.2012 (BA/kmn)
Am 21. Mai 1887 wurde die Höllentalbahn zwischen Freiburg und Neustadt (Schwarzw) offiziell eröffnet. DB Regio Südbaden feiert den 125. Geburtstag mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen. Den Höhepunkt bildet das Jubiläumsfest am Sonntag, 24. Juni 2012 mit besonderen Attraktionen in Freiburg und Titisee.
SBB wird Partnerin von Swiss Olympic
Bern, 31.01.2012 (BA/kmn)
Die SBB verstärkt ihr Engagement für den Schweizer Sport: Das grösste Transportunternehmen der Schweiz geht eine enge Partnerschaft mit Swiss Olympic ein. Erstmals umgesetzt wird diese Partnerschaft am Swiss Olympic Gigathlon im Sommer 2012 – dieser wird erstmals autofrei über die Bühne gehen.
Konjunkturprogramm für die Bahninfrastruktur in Rekordzeit abgeschlossen
Bundesregierung hat 1,4 Milliarden Euro aus den Konjunkturpaketen in Infrastruktur der Bahn investiert • Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer: „Spürbare Verbesserungen für Bahnkunden“ • DB-Chef Dr. Grube: „Punktlandung bei der Umsetzung“
Nürnberg, 31.01.2012 (BA/kmn)
Modernisierte Personenbahnhöfe und ausgebaute Bahnstrecken – mit Hilfe von 1,4 Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und 100 Millionen aus eigenen Mitteln hat die DB AG in nur drei Jahren ihre Infrastruktur deutlich verbessert.
Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung sind abgeschlossen. Allein 1,4 Milliarden Euro flossen von 2009 bis 2011 in die Schieneninfrastruktur, davon 325 Millionen in die Personenbahnhöfe. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, zogen heute in Nürnberg eine positive Bilanz.
Dr. Peter Ramsauer: „Innerhalb von drei Jahren konnte mit den Bundesmitteln fast die Hälfte der Bahnhöfe in Deutschland modernisiert werden. Dazu sind zahlreiche Strecken ausgebaut und der Lärmschutz an der Schiene verbessert worden. Diese Investitionen bedeuten spürbare Verbesserungen für die Bahnkunden und machen die Bahn noch attraktiver.“
Dr. Rüdiger Grube: „Wir sind auf das Geleistete sehr stolz. Bei der Umsetzung der Konjunkturprogramme wurde eine glatte Punktlandung hingelegt, in dem wir die Fristen eingehalten und die Mittel vollständig eingesetzt haben. Von den umfangreichen Baumaßnahmen in die Bahnhöfe, das Schienennetz und die Energieanlagen profitierten nicht nur unsere Kunden, sondern auch der deutsche Mittelstand. Allein an der Modernisierung der Bahnhöfe waren rund 500 kleine und mittelständische Unternehmen beteiligt.“
ZVON unterstützt auch 2012 „Schau rein“
Zittau, 31.01.2012 (BA/kmn)
Schau rein! – Die Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ findet 2012 vom 12. bis 17. März 2012 bereits zum siebten Mal sachsenweit statt. Unternehmen und Institutionen in ganz Sachsen öffnen in der Woche ihre Türen und bieten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 können die Unternehmen selbständig besuchen und sich vor Ort umfassend und anschaulich über verschiedene Berufe in ihrer Region informieren. Für die Jugendlichen selbst bietet sich im direkten Kontakt mit Ausbildern, Unternehmern und Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Vorstellungen zu konkretisieren, vielleicht bisher unbekannte berufliche Wege neu zu entdecken und sich selbst in verschiedenen Tätigkeiten auszuprobieren. Neben Unternehmen öffnen auch sächsische Hochschulen, Universitäten, Berufsakademien sowie Forschungseinrichtungen ihre Türen und bieten speziell Gymnasiasten die Gelegenheit, sich über akademische Berufe und mögliche Karrierewege zu informieren.
Modernisierung des DB Reisezentrums Bernburg abgeschlossen
Neues DB Reisezentrum ab 1. Februar 2012 geöffnet • Verkauf aller Angebote der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes marego
Bernburg, 31.01.2012 (BA/kmn)
Die Deutsche Bahn bietet in Bernburg ab Mittwoch, 1. Februar 2012, den Fahrkartenverkauf im neuen DB Reisezentrum an. Dieses wurde mit einem finanziellen Aufwand von ca. 12.000 Euro umgebaut. Durch Veränderung der Raumtrennungen, Einbau eines neuen Einganges und Installation einer neuen Beleuchtungsanlage wurde der Bereich neben dem ehemaligen Fahrkartenschalter zu einem modernen und offen gestaltetem Reisezentrum. Es entstand ein heller Verkaufsraum mit einem Schalter, an dem die Kunden ein direktes, persönliches Gespräch mit den Reiseberatern führen können. Mit der neu gestalteten Serviceeinrichtung haben sich gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter im Reisezentrum deutlich verbessert.
mofair: Bonus-System für Bahn-Management bleibt ein Skandal
Berlin, 31.01.2012 (BA/kmn)
Die Deutschen Bahn AG hat angekündigt, das Bonus-System für den Vorstand zu ändern und zukünftig die Fahrgastzufriedenheit zu einem der zentralen Maßstäbe für die Bonuszahlung zu machen. Das ist sicherlich sehr begrüßenswert, bleibt aber erneut hinter den Erfordernissen zurück. Der Bahnvorstand hat es nämlich bisher versäumt, das Bonus-System für die Infrastrukturmanger diskriminierungsfrei zu gestalten.
LVB Leipzig: Automaten werden umgesetzt
Leipzig, 31.01.2012 (BA/kmn)
Die LVB werden in den kommenden Wochen Automaten an fünf Haltestellen abmontieren und diese an anderen Standorten wieder aufbauen. Durch diese Maßnahmen werden Automaten ersetzt, die während der Anschläge auf LVB-Automaten im vergangenen Jahr zerstört wurden.
Holger Klemens, LVB-Geschäftsbereichsleiter für Vertrieb und Kundenservice dazu: „Von den Zerstörungen sind acht Automaten der LVB betroffen. Jeder neue Automat bedeutet für uns eine Investition von rund 30.000 Euro. Mit der Umsetzung von wenig frequentierten Automaten hin zu Haltestellen, an denen die Nachfrage größer ist, haben wir nach der kundenfreundlichsten Lösung gesucht.“
Westbahn: ÖBB erhöht Schienenmaut um Mitbewerber zu schädigen
ÖBB erhöht Infrastrukturbenützungsentgelt mutwillig – Staatsbahn bekommt Großteil (89 Prozent) vom Bund ersetzt – voll zahlen dürfen die WESTbahn und der Steuerzahler
Wien, 31.01.2012 (BA/kmn)
Hinter dem Wortungetüm Infrastrukturbenutzungsentgelt (IBE) steckt die Maut, die Bahngesellschaften zu zahlen haben, um Schienen und Bahnhöfe benützen zu dürfen. Zudem ist das IBE ein Paradebeispiel, wie weit der Weg noch ist, bis fairer Wettbewerb am heimischen Bahnmarkt herrscht und der Steuerzahler endlich aus der Geiselhaft der ÖBB entlassen wird. Denn ob und um wie viel diese Maut erhöht wird, entscheidet die ÖBB Infrastruktur. Alle Infrastrukturbenutzer zahlen das gleiche Entgelt, jedoch bekommt die ÖBB Personenverkehr 89 Prozent der Erhöhung (für alle Strecken in Österreich, ausgenommen der Westbahnstrecke zwischen Wien und Salzburg) dank eines mit dem Bund vereinbarten Vertrages wieder zurück.
Patrick Zilles leitet die intermodalen Aktivitäten von DB Schenker Logistics
Berlin / Essen, 31.01.2012 (BA/kmn)
Zum 1. Februar nimmt Patrick Zilles seine Tätigkeit als Leiter der intermodalen Aktivitäten von DB Schenker Logistics auf. Als Head of Intermodal in der Zentrale der Schenker AG in Essen ist Zilles im Landverkehr für die effiziente Verbindung der Verkehrsträger verantwortlich, speziell auch für das Angebot DB SCHENKERhangartner. Der Service bietet Kunden aus Handel und Industrie die Kombination von Lkw und Schiene aus einer Hand. Vor- und Nachlauf übernimmt der Lkw, auf den langen Strecken reisen die Güter im unbegleiteten kombinierten Verkehr auf der Schiene.
Neue Zeitrechnung im Schienenverkehr zwischen Bayern und Böhmen
150 Jahre Zugverkehr zwischen Nachbarländern: Bayerns Verkehrsminister Zeil kündigt bayerisch-böhmisches Bündnis für bessere Bahnverbindungen an
München/ Furth i. Wald, 31.01.2012 (BA/gm)
Bayern und Böhmen schmieden an einem Bündnis für bessere Bahnverbindungen. Wie Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil bei den 150-Jahr-Feierlichkeiten zur Aufnahme des Zugverkehrs zwischen Bayern und Böhmen in Furth i. Wald verkündet, will er noch in diesem Frühjahr mit dem tschechischen Verkehrsminister Pavel Dobeš ein Memorandum zum Ausbau des Schienenverkehrs zwischen beiden Ländern unterzeichnen. „Die Grenze ist seit fast einem Vierteljahrhundert wieder offen, aber bei der Schiene wirkt die unzureichende Infrastruktur immer noch fast wie ein Schlagbaum. Alle Beteiligten sollten bereit sein, ein größeres Rad als bisher bei diesem Thema zu drehen. Wir brauchen hier eine neue Zeitrechnung“, fordert Zeil. Davon würden das bayerisch-tschechische Miteinander, die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen und die Umwelt diesseits und jenseits der Grenze profitieren. Diesen Beitrag weiterlesen »